Voerder Bürger sitzen auf dem Trockenen

Ein Kommentar des Fraktionsvorsitzenden Christian Garden zum (fehlenden) Bäderbetrieb in Voerde:

Die Stadt Voerde und ihre Entscheider in Sachen Bäderbetrieb haben mit ihrem Hallenbad kein glückliches Händchen und beizeiten auch ein Kommunikationsproblem (Stichwort: Standby des Hallenbades). Doch dies ist nicht erst seit heute, sondern bereits seit einigen Jahren.

Ein über die Maßen sichtbarer, sich vergrößernder Unterhaltungstau, Verkeimung, Schadstoffe, nach denen erst im Zusammenhang mit einem Abriss (Stichwort: Entsorgungskosten) und nicht aus vorbeugendem Gesundheitsschutz gesucht wurde und so weiter und so weiter. Die Liste ist lang und wird – leider – immer länger. Als ärgerlich und in dieses System passend ist die Absage der städtischen Verwaltungsentscheider an eine Besichtigung der Hallenbadbaustelle zu Beginn dieses Jahres zu sehen. Damit auch nur kein Außenstehender einen Blick auf die baulichen Problemzonen und den Umfang der Schadstoffe nehmen konnte, wurden die Fensterflächen extra komplett zugehängt.

Transparenz verstehen wir als WGV anders. Dass die Verwaltungsentscheidung, das Hallenbad im April-Mai weiter geschlossen zu halten (Pardon: „In Standby zu halten.“) und die Öffnung des Freibades frühestmöglich herbeizureden, vom Wettergott nicht unterstützt wird, dürfte da niemanden mehr überraschen. Auch begrifflich klemmt es ebenfalls: „Standby“ bedeutet Betriebsbereitschaft und als Verbraucher haben wir gelernt, Standby bei unseren Elektrogeräten tunlichst zu vermeiden, weil man ansonsten für nichts Geld bezahlt.

Autor: Martin Kuster | Datum: 11. Mai 2019 | Themen: ,
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