SPD & Grüne rufen für Voerde den Notstand aus

Auszüge aus Bericht von Randolf Vastmans auf lokalkompass.de vom 11.07.2019:

Zwei zentrale Themen bestimmten die 30. Ratssitzung der Stadt Voerde, die Absage des Kandidaten für den Posten als Beigeordneter und der Antrag der Grünen, den Klimanotstand auszurufen. (…)

Die SPD Fraktion jedoch erklärte sofort, dass sie den Antrag der Grünen mittragen werde und nicht verstehen könne, dass jemand den menschengemachten Klimawandel leugne, was wiederum die Wählergemeinschaft Voerde (WGV) auf den Plan rief.

Deren Vorsitzender Christian Garden betonte, kein Leugnen gehört zu haben, verwies aber auf die Begleitumstände, welche solch ein Notstand mit sich bringen würde. Da als Folge jede Ratsentscheidung unter dem Gesichtspunkt der Klimaverträglichkeit zu erfolgen habe und dies unter Umständen mit großem finanziellen Aufwand verbunden sein könne, äußerte er die Befürchtung, dies könne die kommunale Aufsichtsbehörde auf den Plan rufen. Das sei einer der Gründe, warum die WGV den Grünen Antrag nicht unterstützen werde.

Autor: Martin Kuster | Datum: 18. Juli 2019
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